In einem kürzlich von der Chalmers University of Technology in der Zeitschrift Nature publizierten Artikel, wird die neue Masseinheit "Carbon Opportunity Cost" vorgestellt. Das Forschungsinstiut für biologischen Landbau FiBL veröffentlichte jedoch bereits 2017 eine Studie, welche die Umweltwirkungen des Biolandbaus thematisierte und den höheren Landverbrauch sowie die geringeren Erträge berücksichtigte.

Ökobilanzen können dabei helfen, Umweltwirkungen von Produkten aufzuzeigen. Problematisch dabei ist, dass vereinfachte Ökobilanzen eine nicht vorhandene Objektivität suggerieren, was bei Lebensmitteln besonders irreführend sein kann. Ein Beitrag der Wochenzeitung WOZ beleuchtet das Thema Ökobilanzen für Lebensmittel kritisch.

Forscher haben die längerfristigen Auswirkungen des Klimawandels auf die Mais- und Getreideproduktion untersucht. Das Ergebnis: Die europäische Maisproduktion könnte bei gleichen Sorten und Saatterminen rund 20 Prozent sinken, während beim Getreide von einer durchschnittlichen Zunahme von 4 Prozent ausgegangen wird. 

Schon lange wurde vermuetet, dass der Klimawandel die globalen Niederschlagsmuster verändert. Eine Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung bestätigt den Anstieg von rekordnassen und rekordtrockenen Monaten in verschiedenen Regionen weltweit.

Um die Klimaerwärmung auf 1.5 Grad zu beschränken, müssten die Netto-CO2-Emissionen bis 2050 auf Null sinken. Dies würde starke Änderungen in Lebensweise und Ernährung der globalen Bevölkerung voraussetzen. Der Milch- und Fleischkonsum in Europa müsste sich halbieren, um eine Erwärmung von mehr als 1.5 Grad zu verhindern.

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